25. Juli 2014

Aktiv gegen neoliberale Abkommen!

Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA ist offiziell gestartet. Voraussichtlich können ab September Unterschriften gesammelt werden. 
-Wichtig ist es, die Zeit bis dahin zu nutzen, um in der LINKEN, aber natürlich auch darüber hinaus über die EBI sowie über das (ebenfalls geheim verhandelte) neoliberale Diensleistungsabkommen TISA zu informieren - auf Versammlungen, auf unseren Webseiten und in anderen Publikationen, per E-Mail und natürlich im persönlichen Gespräch! Denn auch die EBI ist für die EU und ihre MItgliedstaaten nicht verbindlich- eine Verhinderung der Abkommen wird sie nur unterstützt durch massiven öffentlichen Druck erreichen.

- gründet lokale und regionale Aktionsbündnisse gegen die neoliberalen Abkommen- mit Gewerkschaften, attac,  Sozial- und Umweltverbänden, sozialen Bewegungen und anderen Parteien! AnsprechpartnerInnen findet Ihr bei der Plattform "TTIP Unfairhandelbar".
- orientiert auf den Europäischen Aktionstag gegen TTIP/CETA/TISA am Samstag, 11. Oktober!
- nutzt die Materialien der Partei gegen die Abkommen und erarbeitet zur Unterstützung eigene zu den Auswirkungen in Eurer Region oder Stadt!
- macht auch möglichst viele Leute aufmerksam durch soziale Medien- z.B. Einladung zum Aktionstag (oder anderen Veranstaltungen) über Facebook.

Macht zwei, drei, viele Aktionen zur Verteidigung von Demokratie, Sozialstaat und sozialen Rechten gegen den neoliberalen Angriff durch TTIP, CETA und TISA!

 
28. Juli 2014

Fabio De Masi, MdEP: TTIP - Konzernklagerecht durch die Hintertür

 
 
24. Juli 2014

Beendet das Schießen und Sterben!

Die Partei- und Fraktionsführung hat zu dem Krieg zwischen Israel und Palästina und zu den Demonstrationen aus diesem Anlass eine Erklärung abgegeben, die wir hier dokumentieren. Einzelne FunktionärInnen, Strömungen und MandatsträgerInnen haben in den letzten Tagen diesen schlimmen Konflikt und die Beteiligung von LINKEN an Aktionen gegen diesen Krieg für öffentliche Denunziationen und innerparteiliche Richtungsauseinandersetzungen bis hin zu Rücktrittsaufforderungen an Vorsitzende anderer Landesverbände missbraucht, teils auf Grundlage ungeprüfter und unzutreffender Medienberichterstattung. Wir fordern die Beteiligten auf, zu solidarischer Diskussion zurückzufinden und sich gemeinsam in der LINKEN für ein sofortiges Ende der Gewalt und eine friedliche Lösung im Sinne der Positionen des Erfurter Grundsatzprogramms einzusetzen.
 
17. Juli 2014

Bericht zur Sommerakademie 2014: Theorie und Praxis der LINKEN

Sommer, Sonne, Sozialismus: Wiederum folgten über hundert Interessierte der Einladung zur Sommerakademie mit der Sozialistischen Linken (SL). Obwohl am selben Wochenende mehrere weitere Veranstaltungen des linken, friedens- und gewerkschaftspolitischen Spektrums stattfanden, kamen viele junge und ältere, neue und erfahrene GenossInnen nach Bielefeld-Sennestadt. Im „Bunten Haus“ von ver.di wurde ein breites Programm unter dem Titel „Theorie und Praxis der LINKEN“ angeboten (hier zum Überblick als PDF-Datei). Von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag gab es zahlreiche Workshops, Debatten und natürlich etliche „informelle“ Runden beim Essen, Abendgetränk und dem gemeinsamen Fußball-WM-Schauen.
 
30. Juni 2014

Sabine Wils zur LINKE-Landessprecherin für Hamburg gewählt

Auf dem Landesparteitag am Wochenende in Hamburg wurde Sabine Wils mit 90% zur neuen Landessprecherin gewählt. Der zweite Posten der Doppelspitze soll im Oktober neu gewählt werden. Zu ihrer Wahl als Landessprecherin der LINKEN in Hamburg erklärt Sabine Wils: „Ich freue mich über das große Vertrauen der Delegierten des Hamburger Landesparteitags.“

DIE LINKE hat sich einhellig auf die Oppositionsrolle für die nächste Bürgerschaft eingestimmt. Sabine Wils, weiter zum beschlossenen Leitantrag: „DIE SPD in Hamburg bietet mit Ihrer Politik der sozialen Grausamkeiten, einer antliberalen Flüchtlings- und Innenpolitik oder ihrer antisozialen Wohnungspolitik keine Ansatzpunkte für einen grundlegenden Politikwechsel, wie wir ihn anstreben. DIE LINKE in Hamburg gibt ihre politischen Überzeugungen nicht für kleine Gefälligkeiten her.“ Weiterlesen bei der Hamburger LINKEN...
 
30. Juni 2014

Europaabgeordneter Fabio De Masi: Gegen die Spardiktate, TTIP/CETA und TISA kämpfen!

Irina Neszeri (DIE LINKE. NRW)„Die EU braucht einen New Deal nach dem Vorbild des einstigen US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt statt einen Kommissions-Präsidenten, der Regierungschef einer Steueroase war“, erklärt Fabio De Masi anlässlich der traditionellen Europa-Zeremonie sowie der Konstituierung des Europäischen Parlaments in Straßburg und der Verständigung der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU) über die Wahl von Jean Claude Juncker (EVP) zum EU-Kommissionspräsidenten sowie von Martin Schulz (S&D) zum Präsidenten des Europäischen Parlaments. Der Ökonom und deutsch-italienische Europaabgeordnete der LINKEN für Hamburg und NRW weiter:

"Eine Mehrheit der etwa 380 Millionen Wahlberechtigten in der EU hat die Europawahlen boykottiert und in Kernstaaten wie Großbritannien und Frankreich haben rechte Parteien die Wahlen gewonnen. DIE LINKE fordert daher einen Neustart der EU mit neuen Verträgen und Volksentscheiden und wird keine Kandidaten für EU-Spitzenämter unterstützen, die über Kürzungsdiktate Europa tiefer in die Depression führen und über Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) sowie das Dienstleistungsabkommen (TISA) die Macht multinationaler Konzerne über die Demokratie fördern. Eine unzureichende Flexibilisierung des dummen Stabilitäts- und Wachstumspaktes gegen eine Agenda 2010 für Europa ist ein schmutziger Deal auf dem Rücken der Bevölkerung und wird Europa nicht aus der Krise führen. 

...Fabios De Masi vollständige Pressemitteilung befindet sich HIER. Warum er gegenüber den wiedergewählten Parlamentspräsidenten Martin Schulz (SPD) nicht unterstützt hat, erläutert der neue Abgeordnete HIER
...Ein Gastkommentar von Fabio De Masi zum geheim verhandelten Dienstleistungsabkommen TISA gibt es bei der jungen Welt.
 
30. Juni 2014

Erinnerung an Ute Bock

Zum 10. Jahrestag der Gründung der WASG-Regionalgruppe MEO (Mülheim-Essen-Oberhausen) erinnerte Günter Blocks beim Landesparteitag der LINKEN. NRW am 21./22. Juni in Siegen an Ute Bock, eine engagierte SL-Genossin der ersten Stunde. Wir dokumentieren hier die Gedenkrede des SL NRW-Landessprechers, der auf dem Parteitag eine Schweigeminute folgte: 

Anfang Mai ist meine langjährige Freundin, unsere Genossin Ute Bock, nach längerer Krankheit im Alter von 68 Jahren verstorben.

Die meisten von Euch kannten Ute: Sie war auf fast allen Landesparteitagen, Landesratstagungen und Bundesparteitagen als Delegierte dabei.
Am 24. Juni 2004 haben Ute und ich im Auftrag der Provisorischen Landeskoordination der WASG die WASG-Regionalgruppe MEO gegründet.
Ute war von Anfang an Kreissprecherin der WASG.
Ihre offene Art, auf Menschen zuzugehen, hat erheblich dazu beigetragen, dass wir bei der Landtagswahl im Mai 2005 in Oberhausen auf Anhieb 4,3 % geholt haben.

Seit der Parteifusion war sie bis zuletzt Kreissprecherin der LINKEN. Oberhausen.
Sie gehörte auch zu den ursprünglich 13 GenossInnen, die die Sozialistische Linke mitbegründet und das Gründungs-Dokument mit formuliert haben.
Selbst noch in ihren letzten Lebenswochen hat sie es zutiefst bedauert, nicht mehr an der Seite ihrer GenossInnen im Kommunal- und Europawahlkampf aktiv sein zu können.

Lasst uns - ganz in ihrem Sinne - engagiert weiterkämpfen für eine gerechtere Welt!
 
30. Juni 2014

Der LandessprecherInnenrat der SL NRW zu den Ergebnissen des Landesparteitags der LINKEN. NRW

1. Die Diskussionen auf dem Landesparteitag in Siegen verliefen trotz aller inhaltlichen Kontroversen ganz überwiegend in einem ausgesprochen solidarischen und fairen Stil – mit Ausnahme einer einzigen Situation, die aber im jw-Parteitagsbericht vom Verhalten einiger weniger zum Verhalten aller Delegierten und zum Mittelpunkt des Parteitags aufgebauscht wird.
Die insgesamt fairen Diskussionen lassen auf eine konstruktive Zusammenarbeit in dieser wichti-gen Phase des Parteiaufbaus hoffen, wie dies ja auch viele Kandidierende im Vorfeld dieses Parteitags in ihren Bewerbungs-Texten als Zielsetzung angesprochen hatten. HIER WEITERLESEN...
 
06. Juni 2014

Was ist dran am "Rentenpaket" der GroKo?

"Manches wird besser, aber nichts wird gut", kommentiert der Matthias W. Birkwald MdB die Rentenpolitik der dritten Großen Koalition. Die sog. "Rente mit 63" ist ungerecht ausgestaltet und die sog. "Mütterrente" werde aus Versicherungsbeiträgen, statt sachgerecht aus Steuermitteln finanziert, kritisierte der rentenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag das Maßnahmenpaket. Dort und in seinem Beitrag für die Zeitschrift "Sozialismus" weist Birkwald darauf hin, dass die gesetzliche Rente durch die Politik der Großen Koalition weiter schrumpft. "Eine Rentnerin, die 1.000 Euro Rente im Jahr 2001 erhielt, würde 2030 nur noch 810 Euro (heutige Werte) Rente beziehen. Das Rentenpaket kürzt jetzt ihre Rente noch einmal um zusätzliche 20-25 Euro!" Das sinkende Niveau der Rente kritisiert auch Sahra Wagenknecht in einem ausführlichen Beitrag. Wenig bemerkt wurden von den bürgerlichen Medien auch die Zwangsverrentungen von ALG II-BezieherInnen, die Birkwald in einem Gastkommentar für die "junge Welt" kritisiert: "Der Paragraph 12 a im Sozialgesetzbuch II verpflichtet die Jobcenter, Hartz-IV-Beziehende ab ihrem 63. Geburtstag in eine vorgezogene Altersrente zu schicken. Obwohl diese mit horrenden Abschlägen verbunden und gegen den Willen der Betroffenen ist". 
Zur Rentenpolitik der Großen Koalition referiert Matthias W. Birkwald auch bei der diesjährigen Sommerakademie mit der Sozialistischen Linken.
 
27. Mai 2014

Fabio de Masi: "Aufwachen, Europa!"

Der frisch gewählte Europaabgeordnete der LINKEN Fabio de Masi hat für die Linksfraktion im Bundestag den Ausgang der Europawahlen kommentiert.

Europa hat gewählt. Etwa 400 Millionen Menschen aus 28 EU-Staaten durften 751 Abgeordnete des Europäischen Parlaments wählen. Auf dem Papier ist die Europawahl – nach der Parlamentswahl in Indien – die "zweitgrößte, demokratische Wahl der Welt".  

Aber Demokratie sieht anders aus: Denn eine Mehrheit von 57 Prozent beteiligte sich nicht an der Wahl. Denn in der EU regieren derzeit vor allem die Interessen einer Minderheit – von Banken, Konzernen und Lobbyisten. Ihre Macht ist die Ohnmacht.

Es gibt auch gute Nachrichten: Linke Parteien haben von Finnland bis Italien Rückenwind. Der Kandidat der Europäischen Linken für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten und Vorsitzende des Linksbündnisses SYRIZA, Alexis Tsipras, siegte gegen das Kartell der Korruption und die Bundeskanzlerin in Griechenland. Merkel hatte für die konservative Nea Demokratika und somit die griechischen Oligarchen kräftig Wahlkampf gemacht. Die Konföderale Fraktion linker Parteien im Europäischen Parlament (GUE/NGL) wurde gestärkt.
 
Reichtumsuhr

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Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de

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