Erklärungen & Beschlüsse
10. Dezember 2012

Mitgliederversammlung 2012: Bericht und Beschlüsse

Von Fabio De Masi


Die Sozialistische Linke, führte am Wochenende des 8. und 9. Dezember im Freizeitheim Ricklingen (Hannover) ein Aktiventreffen sowie ihre Mitgliederversammlung durch. Schwerpunkt war das Verhältnis der LINKEN zu Gewerkschaften und Lohnabhängigen sowie die Strategie der LINKEN zu den Bundestagswahlen.  Als Gäste sprachen u.a. Helga Schwitzer (SPD; geschäftsführender Vorstand der IG Metall), Richard Detje (Wissenstransfer) sowie Manfred Sohn (Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Landtag Niedersachsen).  

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06. Juni 2012

Raus aus den Schützengräben - gemeinsam DIE LINKE stärken!

Erklärung des BundessprecherInnenrates der Sozialistischen Linken

Die Vorstandswahlen auf dem Göttinger Parteitag haben zu einem insgesamt guten Ergebnis geführt, denn hier hat die kollektive Vernunft gesiegt. Die Delegierten haben das große Projekt einer gesamtdeutschen Linken vor dem drohenden Absturz bewahrt und eine neue Parteiführung gewählt, die den Pluralismus in DER LINKEN widerspiegelt und damit eine echte Chance hat, unsere Partei wieder zu befrieden und aus der Krise herauszuführen. Die Stärke der neuen Führung, die sich aus ihrer Verankerung in den Gewerkschaften und sozialen Bewegungen ergibt, gilt es nun für den weiteren Parteiaufbau zu nutzen – und dies, ohne die großen Stärken und Potentiale zu vernachlässigen, über die wir in den Ländern und Kommunen in Ostdeutschland verfügen.

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23. Mai 2012

Erklärung der Sozialistischen Linken zur Personaldiskussion vor dem Göttinger Parteitag

Wir bedauern, dass Oskar Lafontaine sein Angebot, erneut als Vorsitzender der Partei DIE LINKE zu kandidieren, zurückgezogen hat. Die Partei wird dadurch geschwächt. Es kommt jetzt darauf an, die Kräfte der LINKEN zu bündeln und einen neuen Parteivorstand zu wählen, der die Ausrichtung und die Inhalte des Programms teilt und zugleich das Profil und die Pluralität der Partei zum Ausdruck bringt.

Das Erfurter Programm der LINKEN ist ein Programm für die Mehrheit der Bevölkerung. Es setzt auf die Macht von Kämpfen der lohnabhängig Beschäftigten und sozialen Bewegungen, um gesellschaftliche Veränderungen zu erstreiten. Es stellt Bedingungen für Regierungsbeteiligung und schließt Kriegseinsätze und Sozialabbau aus. Angesichts des europaweiten Angriffs auf die sozialen Sicherheitssysteme und demokratische Errungenschaften brauchen wir besonders dringend eine LINKE, die aktiv an der Seite des Widerstands gegen die herrschende Politik steht. Besonders wichtig für den Erfolg der LINKEN sind Persönlichkeiten, die profiliert und überzeugend ihre antikapitalistischen und antimilitaristischen Positionen und Alternativen vertreten und damit bei breiten Schichten der Bevölkerung auf Resonanz stoßen. Persönlichkeiten, die Rückhalt in den Gewerkschaften, in sozialen Bewegungen und bei kritischen Intellektuellen haben. Vor diesem Hintergrund sind die Personalvorschläge zu beurteilen.

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16. Mai 2012

Klare Botschaft

Erklärung des BundessprecherInnenrates der SL

Die Wahlergebnisse in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen sind enttäuschend. Unsere Genossinnen und Genossen in den Landtagsfraktionen und Landesverbänden hatten trotz der verkürzten Wahlperioden gute Bilanzen vorgelegt. Die Wahlkämpfer/innen zeigten einen tollen Einsatz. Wahlniederlagen sind keine Katastrophen, wenn daraus die richtigen Schlüsse gezogen werden.

Dieses Land braucht eine starke Linke - in Ost wie West. Mit allen Genossinnen und Genossen - in Ost und in West. Derzeit zeigt sich in der Europäischen Union, die Linke kann auch in den europäischen Kernstaaten nach Phasen der Schwäche und der Krise gewinnen, wenn sie das Spardiktat der Europäischen Union scharf ablehnt, sich auf ihre Kernbotschaften konzentriert und den Erwartungen der empörten Wähler/innen entspricht. DIE LINKE, einst Hoffnungsträger der europäischen Linksparteien, wird derzeit den Erwartungen der eigenen Mitglieder und Wähler/innen nicht gerecht.

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11. April 2012

Konzentration auf den Wahlkampf

Der BundessprecherInnenrat der Sozialistischen Linken erklärt zum Rücktritt von Gesine Lötzsch vom Parteivorsitz der LINKEN

Gesine Lötzsch hat wegen der Erkrankung ihres Mannes ihren Rücktritt als Parteivorsitzende erklärt. Wir bedauern diesen Schritt, respektieren ihn und bedanken uns bei Gesine für die geleistete Arbeit.

Wir appellieren an alle Kräfte in der Partei nun nicht das Interesse der Medien an weiteren Personaldebatten zur Unzeit zu bedienen. Wir haben mit Klaus Ernst einen gewählten Vorsitzenden und zwei Landesverbände in schwierigen Wahlkämpfen. Die Piraten mobilisieren derzeit erfolgreich unzufriedene Wählerinnen und Wähler. Wir müssen uns daher voll auf den politischen Wettbewerb um Protest und soziale Gerechtigkeit konzentrieren.

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03. Februar 2012

Leitantrag Ein neuer Aufbruch für DIE LINKE

Beschluss der Mitgliederversammlung der Sozialistischen Linken 2011

 
11. Dezember 2011

Braunen Terror stoppen - Demokratie vor Verfassungsschutz schützen

Beschluss der Mitgliederversammlung der Sozialistischen Linken 2011


Die Mordserie von Rechtsterroristen und die offenbare Verwicklung des Verfassungsschutzes in Morde und kriminelle Aktivitäten zeigt: Der Verfassungsschutz ist eine Bedrohung unserer Freiheit. Die Politik hat ein Überwachungsorgan gezüchtet, dass sich gegen die Anständigen richtet. Das Waterloo der deutschen Sicherheitsbehörden darf nicht auch noch zum Anlass genommen werden, um die Black Box Verfassungsschutz mit weiteren Kompetenzen auszustatten.

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11. Dezember 2011

Erwartungen an Politik und Personal der LINKEN

Beschluss der Mitgliederversammlung der Sozialistischen Linken (11. Dezember in Frankfurt/Main)

DIE LINKE steht angesichts der Euro-Krise, des konzertierten Angriffs auf Demokratie und Sozialstaat, der drohenden erneuten Krise auch der Realwirtschaft und der wachsenden Unzufriedenheit mit dem politischen Establishment vor enormen Herausforderungen. Das vom Erfurter Parteitag verabschiedete und in einem Mitgliederentscheid noch zu bestätigende Parteiprogramm bietet eine gute Grundlage DIE LINKE wieder zu stärken. Wir erwarten dass die gegenwärtige und die im Juni 2012 neu zu bestimmende Parteiführung DIE LINKE auf diese Herausforderungen vorbereitet und orientiert.. Dies erfordert u.a.

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23. Oktober 2011

Die Partei der 99 Prozent!

Der BundessprecherInnenrat der Sozialistischen Linken erklärt zur Verabschiedung des Parteiprogramms der LINKEN auf dem Erfurter Parteitag:


„Die LINKE hat ein Programm für die Mehrheit der Partei und der Bevölkerung verabschiedet. Sie steht auf der Seite der 99 Prozent, die sich gegen Bankenmacht erheben – auch in Deutschland.


DIE LINKE ist zurück mit ihren Kernbotschaften. Nur DIE LINKE steht für eine Politik, die die Eigentumsfrage stellt, den Finanzsektor schrumpfen und die Interessen der Bevölkerungsmehrheit schützen will. Eine Politik für die Mehrheit bedeutet auch die Ächtung des Krieges in den internationalen Beziehungen. Das Signal des Erfurter Parteitages lautet:

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20. September 2011

Chance zur Erneuerung

Erklärung des BundessprecherInnenrates der Sozialistischen Linken zu den Ergebnissen der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin


Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sind unbefriedigend, insbesondere in Berlin. DIE LINKE verfügt im Unterschied zur FDP über eine stresserprobte Stammwählerschaft, ein Absturz in der Wählergunst blieb aus. Allerdings ist es bei den Landtagswahlen 2011 (ob im Westen oder im Osten) nicht gelungen, an die Erfolge der Bundestagswahl 2009 anzuknüpfen. 

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