Debatte
28. April 2014

Bedingungsloses Grundeinkommen: Fehler, Risiken und Nebenwirkungen einer wohlklingenden Idee

Auf dem Berliner Parteitag der LINKEN im Mai wird auch das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) diskutiert werden, das Einige in der Partei unterstützen. Die Sozialistische Linke (SL) gehört zu den KritikerInnen des Grundeinkommens und lehnt das Konzept ab. In Vorbereitung auf die Debatte hat Ralf Krämer aus dem SL-BundessprecherInnenrat einen Text geschrieben, der wichtige Kritikpunkte am BGE erörtert.

Ralf Krämer, 24.04.2014

Die Forderung und vermeintliche Perspektive eines Bedingungslosen Grundeinkommens (im folgenden: BGE) adressiert im Kern nur ein einziges Problem und erklärt es zu der Schlüsselfrage überhaupt: hinreichendes Einkommen, um davon armutsfrei leben zu können. Doch das würde die grundlegenden sozialen Probleme keineswegs lösen, und für die Probleme, die es lösen könnte, wäre es nicht erforderlich.
 
25. April 2014

Fabio De Masi: Euro-Krise geht weiter


Die Mehrheit der Bundesbürger lässt sich nicht täuschen, kommentiert Fabio De Masi eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA, wonach 81 Prozent der Bundesbürger die Euro-Krise für nicht überwunden halten. Der Ökonom und Kandidat der LINKEN zu den Europawahlen (Listenplatz 6) weiter: 
Der Cocktail aus Rettung von Zockerbanken sowie Kürzung von Löhnen, Renten und öffentlichen Investitionen hat die Euro Zone in die Depression geführt. Während im Casino schon wieder munter gezockt wird und Banken und Investoren via Rettungsschirmen und Europäischer Zentralbank (EZB) vor Verlusten abgeschirmt wurden, vergeben Banken kaum Kredite für Investitionen. Hier weiterlesen...
 
03. April 2014

'Aus guten Gründen: Gegen fast alles'

Der 7. Bundeskongress der linksjugend ['solid] vom 28. bis 30.03.14 in Frankfurt/Main

Ein Bericht von Juliane Pfeiffer

Auch wenn Markus Lanz und leider auch einige Teile der Partei das nicht erfreuen wird: Die linksjugend ['solid] hat auf ihrem Bundeskongress am vergangenen Wochenende beschlossen: „Die EU ist neoliberal, militaristisch und undemokratisch“. Neben der kontroversen Debatte über zwei EU-Anträge galt es in Frankfurt noch über 29 weitere Anträge sowie noch mehr Änderungsanträge zu diskutieren, einen neuen BundessprecherInnenrat und die Delegation zum Bundesparteitag zu wählen und natürlich sich auch abends in lockerer Atmosphäre über die Arbeit im Jugendverband auszutauschen.

Und die wird auch im kommenden Jahr nicht weniger. Aktionen, Projekte und Kampagnen zu Blockupy, Frauen*kampftag, Move against G7 und eine große Bündnis-Gedenkstättenfahrt „dass Auschwitz nie wieder sei“ stehen in den kommenden Monaten an, so der mehrheitliche Wille der knapp 200 Delegierten. Natürlich kamen auch inhaltliche Diskussionen nicht zu kurz. Der Jugendverband positionierte sich gegen Residenzpflicht und Abschiebungen, Verfassungsschutz und Überwachungsstaat, Krieg und NATO, TTIP und CETA. Also recht passend war der BuKo-Titel „Aus guten Gründen: Gegen fast alles“. HIER WEITERLESEN...
 
03. April 2014

Debatte um die linke Außen- und Sicherheitspolitik

Sahra Wagenknecht betont im Interview mit der jungen Welt, dass die außen- und friedenspolitischen Positionen der LINKEN nicht zur Disposition stehen und sieht dort nach wie vor große Differenzen zu SPD und Bündnisgrünen. Hierzu wurde aktuell eine Debatte geführt: Sollen deutsche Truppen an der militärischen Absicherung der Vernichtung syrischer Chemiewaffen beteiligt werden? Bejahend äußert sich der ehemalige Bundestagsabgeordnete Paul Schäfer in einem Brief an die Bundestagsfraktion (PDF), kritisch-ablehnend dazu die derzeitigen Abgeordneten Alexander Neu (Obmann der Linksfraktion im Verteidigungsausschuß), sowie Kathrin Vogler (Obfrau des Unterausschusses Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln), Christine Buchholz (friedenspolitische Sprecherin) sowie Wolfgang Gehrcke (außenpolitischer Sprecher). 
 
03. April 2014

EU, Bund, Kommunen- Der Kampf von links geht weiter!

Auch im Vorfeld des nächsten Bundesparteitages darf DIE LINKE nicht locker lassen und muss für einen Kurswechsel in Deutschland und Europa kämpfen. Die anstehenden Europawahlen sowie in zehn Bundesländern parallel stattfindenden Kommunalwahlen kann DIE LINKE nutzen, um sich als glaubwürdige Oppositionskraft zu profilieren. Wir dokumentieren hier interessante Beiträge in diesem Zusammenhang. HIER WEITERLESEN...
 
03. April 2014

Kommunal- und Europawahl - Wie lassen sich beide Themenfelder öffentlichkeitswirksam und verständlich im Wahlkampf für DIE LINKE verbinden?

Zu diesem Thema referierte Martin Schirdewan am 30. März 2014 in Essen auf Einladung der Sozialistischen Linken NRW. Martin ist Mitglied des Parteivorstands und Kandidat der LINKEN zur Wahl des Europaparlaments auf Listenplatz 8 der LINKEN. Es folgt eine autorisierte Zusammenfassung seines Referats.

Die Ausgangslage ist Martin zufolge für die LINKE günstig: Erstmals habe die Partei „Haltequoten“ von ca. 90%. Das heißt: Wer bei der vergangenen Bundestagswahl DIE LINKE gewählt habe, wählt sie mit ziemlicher Sicherheit auch bei der Europawahl. Allerdings: Nicht alle derjenigen, die sich an der Bundestagswahl beteiligt haben, beteiligen sich an der Wahl des Europäischen Parlaments und der Stadt- und Gemeinderäte. Noch höher sei die Haltequote bei der AfD. Diese wirke als „Protestpartei“ noch unverbrauchter, was insbesondere in Ostdeutschland ein Problem sei. HIER WEITERLESEN...

 
15. März 2014

Bitte verbreiten- Video von attac gegen Freihandelsabkommen TTIP

 
 
03. März 2014

10 Jahren »Wahlalternative«

Anfang März jährte sich zum zehnten Mal das Treffen der »Wahlalternative«. Am 5.3.2004 trafen sich auf Einladung von Ralf Krämer eine Reihe von anti-neoliberalen Linken unterschiedlicher Herkunft. Aus diesem Treffen sollte die WASG hervorgehen, die sich mit der PDS 2007 zur Partei DIE LINKE vereinigte. Dazu gibt es inzwischen einen Blog. Am 7.3. fand anlässlich dieses Geburtstags eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg-Stiftung statt, über die im »Neuen Deutschland« ausführlich berichtet wurde.

Schon vor der Veranstaltung sprach WASG- und SL-Initiator Ralf Krämer im ausführlichen Interview mit dem »Neuen Deutschland« über die Hintergründe für die damalige Gründung der »Wahlalternative«. Und er pochte deutlich auf eine Orientierung der LINKEN an den Interessen der Lohnabhängigen:
»Welche soziale Kraft wenn nicht im Kern die Arbeiterklasse, die Lohnabhängigen, sollte denn die Interessen haben und in der Lage sein, demokratischen Sozialismus durchzusetzen? Auch für Wahlerfolge und den alltäglichen Klassenkampf ist eine solche Orientierung meines Erachtens absolut notwendig«.
-In einem Interview mit dem NRW-Linksletter spricht WASG- und SL-Mitbegründer Heinz Hillebrand darüber, warum die Gründung der »Wahlalternative« gelang, wo andere linke Neugründungen wie die »Demokratischen Sozialisten« (DS) gescheitert sind.
 


SL auf Facebook


Direkt zu Deiner Gewerkschaft


LINKE: Erfuter Programm

Copyright © 2010 by Norbert Müller. Powered by Joomla!. Template erstellt 2009 von Vadim Reimer. Gültiges XHTML und CSS. Optimiert für Mozilla Firefox.