26. November 2014
Frank Deppe referiert bei der SL Hamburg
Der marxistische Politikwissenschaftler stellt sein neues Buch über die Veränderung der deutschen Außenpolitik vor

22. Januar 2015, 18 Uhr, 
„Kaffeewelt“ (Böckmannstr. 3)
Unkostenbeitrag: 2 Euro
(Link zum Flugblatt als PDF-Datei mit allen Informationen HIER).

Die internationale Politik befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch. Gerade auch in Deutschland. Dass diese Nation »wirtschaftlich ein Riese, politisch aber ein Zwerg« sei, hieß nach der weltpolitischen Zäsur von 1990/91 zunächst einmal, den europäischen Integrationsprozess und die Rolle Europas zu stärken. Heute hingegen spricht der Bundespräsident davon, dass dieses Land die »Zurückhaltung, die in vergangenen Jahrzehnten geboten war, vielleicht ablegen« und sich einer »neuen Verantwortung« stellen sollte… 
Wie in seinem neuen gleichnamigen Buch beim VSA-Verlag stellt Frank Deppe die Planungen des neuen »imperialen Realismus« dar, analysiert die Bestrebungen der politischen und wirtschaftlichen Eliten, der Leitmedien und »Alpha-Journalisten« sowie der »second-hand dealer of power«, greift in die Debatte des neuen Geschichtsrevisionismus ein und skizziert Überlegungen für eine linke Außenpolitik im 21. Jahrhundert. Aktueller kann wissenschaftlich-politische Kritik nicht sein.

 

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